Diplom Lehrgang:

LEBENS- und SOZIALBERATUNG

Rahmenbedingungen

Lebens- und Sozialberatung ist die professionelle Beratung und Betreuung von Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen. Sie trägt dazu bei, belastende oder schwer zu bewältigende Situationen zu erleichtern, zu verändern und einer Lösung zuzuführen.
Sie unterstützt und berät Einzelne, Paare, Familien, Teams und Gruppen beim Erarbeiten von Lösungen zur Erreichung von positiven Veränderungen, berät, betreut und begleitet diese Personengruppen in Entscheidungs- und Problemsituationen. Beratung wird vorwiegend in Beratungsstellen, aber auch in Einzelpraxen angeboten.

Vor diesem Hintergrund kann der Beratungsbegriff als reflexive Unterstützung zu verstehen, in denen mit Unterstützung durch professionelle, speziell ausgebildete Personen praktische Probleme und Aufgabenstellungen bearbeitet werden. „Praktische Probleme und Aufgaben“ werden hier verstanden wie in der „praktischen Philosophie“, in der es um Fragen vom Typus „Was kann / soll / muss / will / darf ich tun?“ und „Wie / wer will ich sein?“ geht.
Mit dieser Bestimmung praktischer Probleme und Aufgaben grenzt sich eine Beratungsprofession explizit einerseits von der Sozialen Arbeit – weil es ihr nicht primär um klassische soziale Hilfsbedürftigkeit geht, sondern um grundsätzlich alle Menschen und Akteure der Gesellschaft, andererseits von der Psychotherapie ab, weil sie nicht als Bestandteil des Gesundheitssystems an einen Krankheitsbegriff gebunden ist.

Vor diesem Hintergrund ist Beratung eine „reflexive Beratung“ die beratende Akteure, gleichgültig ob Individuen, Familien, Gruppen oder Organisationen zu anderen zum Gegenstand machen. Nicht reflexiv sind dagegen Beratungen, so lange sie bloße Sachinformationen weitergeben bzw. austauschen; dann würde man zutreffender von Informationsweitergabe sprechen.

Reflexive Beratung beinhaltet also Lern-, Entwicklungs- und Veränderungsprozesse des beratenden Subjekts und seiner Beziehung zu anderen.

Ziel der Ausbildung ist die Entwicklung der Beratungskompetenz und die Vermittlung des theoretischen und praktischen Wissens, um Beratung in den oben genannten Bereichen professionell durchführen zu können.

Diese Ausbildung entspricht außerdem den gesetzlichen Anforderungen für den theoretischen Teil der Berechtigung zum reglementierten Gewerbe der Lebens- und Sozialberatung gemäß Bundesgesetzblatt 140/2003 Lebens- und Sozialberatungs-Verordnung.

Genehmigung des Lehrgangs:

Lehrgangsnummer ZA-LSB 322.0/2017
WKO genehmigte Ausbildungsstätten

Lehrgangsnummer ZA-LSB 322.0/2017,

Lehrgangsveranstalter:

Mag. Dr. Harald Parth MEd. BEd. – BILDUNG – PARTH

Lebens- und Sozialberatung ist eine professionelle Beratung und Betreuung von Menschen in Problem- und Entscheidungssituationen. In erster Linie sollen schwer zu bewältigende Situationen erleichtert, verändert oder gelöst werden.

Lebens- und SozialberaterInnen unterstützen und beraten Einzelpersonen, Paare, Familien und Gruppen bei der Erarbeitung von Lösungen und dem Erreichen von positiven Veränderungen. Vom gesetzlichen Auftrag her bilden psychosoziale, Beratung gemeinsam eine der vier Säulen im österreichischen Gesundheitssystem ( neben Medizin, Psychologie und Psychotherapie).

Unser Spezialgebiet ist die Gesundheitsförderung und -erhaltung.

Zielsetzung des Lehrgangs:

Die AbsolventInnen erwerben umfassende Kenntnisse im Bereich der Lebens- und Sozialberatung. Sie verfügen über ein umfassendes Verständnis über die Theorien und Grundsätze des Arbeitsbereiches und können diese kritisch beurteilen.

Sie besitzen umfassende Fertigkeiten im Fachgebiet der psychosozialen Beratung und sind in der Lage, komplexere und nicht vorhersehbare Probleme im Beratungskontext zu lösen. Sie haben Innovationsfähigkeiten entwickelt, die sie ermächtigt, die erworbenen Fertigkeiten und Techniken situationsbedingt zu erweitern und auf die speziellen Aufgabenstellungen anzupassen.

Sie sind in der Lage die Leitung in komplexeren fachlichen Tätigkeiten oder Projekten zu übernehmen und haben Entscheidungsverantwortung auch in nicht vorhersehbaren Beratungs- und/oder Projektkontexten entwickelt. Sie verfügen über die Kompetenz Verantwortung für die persönliche und berufliche Entwicklung von Einzelpersonen und Gruppen zu übernehmen.

Über die fachlichen Kenntnisse hinaus werden Schlüsselkompetenzen vermittelt, die sowohl für den Berufseinstieg als auch für die selbstständige Tätigkeit erforderlich sind. Dazu zählt neben vernetzten und unternehmerischen Denken auch die Entwicklung einer eigenen Beraterpersönlichkeit sowie Sozial- und Selbstkompetenzen.

Berufliche Tätigkeitsfelder:

Beratungsfelder laut Tätigkeitskatalog der Wirtschaftskammer sind:

Typische Beratungsleistungen für Einzelpersonen, Partner, Familien und Paare sind:

  • Persönlichkeitsberatung
  • Mediation (Konfliktberatung)
  • Ehe-, Partnerschafts- und Familienberatung
  • Erziehungsberatung
  • Berufs- und Karriereberatung
  • Sexualberatung
  • u.v.m.

Beratungsleistungen für Vereine, Teams und Gruppen:

  • Kommunikation und Kooperation
  • Gruppenmoderation, Moderationstechniken und Interaktionsanalysen
  • Seminargestaltungen, Strukturierungen und Teamarbeit
  • Ziel- und Entscheidungsfindungen
  • Team- und Gruppensupervision
  • u.v.m.

Beratungsleistungen für Firmen, Institutionen, Organisationen:

  • Coaching von Führungskräften und Teams
  • Teamkonflikte bearbeiten und Arbeitsfähigkeit in Teams herstellen
  • Kommunikation, Motivation, Kooperation im Team
  • Teammoderation und Integration von Teams in Organisationen
  • Teamsupervision
  • u.v.m.

Zugangsvoraussetzungen für diesen Diplomlehrgang:

Rechtsgrundlage ist die Lebens- und Sozialberatungs-Verordnung BGBl 140/2003 und Änderung der Lebens- und Sozialberatungs-Verordnung BGBl 112/2006

Voraussetzung für die Teilnahme am Lehrgang ist die psychische Stabilität, d.h. der/die TeilnehmerIn bestätigt, dass er/sie sich nicht aufgrund einer krankheitswertigen Störung in psychiatrischen, psychologischen und/oder psychotherapeutischen Behandlung befindet keinen Drogen- oder Medikamentenmissbrauch betreibt und nicht vorbestraft ist.

  • Mindestalter für die Teilnahme am Lehrgang ist das abgeschlossene 24. Lebensjahr
  • Höhere Schule und drei Jahre Berufserfahrung ODER
  • Mittlere Schule und drei Jahre Berufserfahrung ODER
  • Abgeschlossene Berufsausbildung und drei Jahre Berufserfahrung ODER
  • fünf Jahre Berufserfahrung, Eignungsgespräch mit der Ausbildungsleitung
  • Teilnahme an einem Einführungs- und Auswahlwochenende
  • Bereitschaft zur Selbsterfahrung und Selbstreflexion.
  • Vorhandenseins eines Internetzugangs

TeilnehmerInnen-Zahl: max. 20 TeilnehmerInnen

Aufbau des Lehrganges
Lebens- und Sozialberatung

Der Lehrgang baut auf den gesetzlichen Grundlagen der Lebensberaterverordnung, Bundesgesetzblatt 140, aus 2003, sowie auf das Bundesgesetzblatt 112, aus 2006.

Er umfasst 5 Semester und wird berufsbegleitend an Wochenenden im Intervall von ca. 3 Wochen durchgeführt.

Ein Teil der Gruppenselbsterfahrung wird geblockt in Form eines 5-Tages-Seminars veranstaltet.

Gesetzlich vorgeschriebene Lehrganginhalte

Stunden

Einführung in die Lebens- und Sozialberatung 20
Gruppenselbsterfahrung 120
Grundlagen für die Lebens- und Sozialberatung in den angrenzenden sozialwissenschaftlichen, psychologischen, psychotherapeutischen, pädagogischen und medizinischen Fachbereichen 68
Methodik der Lebens- und Sozialberatung 240
Krisenintervention 80
Rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Lebens- und Sozialberatung 24
Betriebswirtschaftliche Grundlagen 16
Berufsethik und Berufsidentität 16
Lehrgebiete gemäß BGBl 140 584

Die Lehrgangsleitung:

Alexander Adrian

Grundausbildung an der „Graphischen“ als Fotograf und Kameramann, Ausbildungen im psychosozialen Bereich : Dipl. Lebens- und Sozialberater, Dipl. Coach, Dipl. Mediator, Supervisor
Selbstständig als Unternehmens- und psychologischer Berater und als Erwachsenenbildner, grad. Counselor BVPP
Miteigentümer der Adrian&Schrenk-Mannsberger OG mit den Bereichen K2-Training&Beratung – mit Beratung und Training im betrieblichen Kontext und der Akademie Vivacitas für Sozial- und Persönlichkeitsentwicklung
Berufsgruppenobmann Stellvertreter der Personenberater und Personenbetreuer NÖs, Berufszweigsprecher der Lebens- und SozialberaterInnen in NÖ, Bundesausschuss der Sparte Lebens- und SozialberaterInnen, Bundesausschuss der Berufsgruppe Personenberater und Personenbetreuer

Phase 1: Diplomausbildung Coaching

Phase 1 umfasst insgesamt 180 Unterrichtseinheiten und besteht aus den Modulen

  • Auswahlseminar – gilt als 8 h Selbsterfahrung und 8 h Einführung
  • 144 Stunden Seminare inkl. Einführung
  • 32 Stunden Gruppenselbsterfahrung inkl. Einführung und Abschluss
  • 4 Stunden schriftliche Abschlussprüfung
    außerhalb der Ausbildungseinheiten sind zu absolvieren:
  • 32 Stunden Peergruppenarbeit
  • 24 Stunden Literaturarbeit
  • Supervision
  • Einzelselbsterfahrung

Die Phase 1 schließt mit einer schriftlichen Abschlussprüfung, einer Diplomarbeit und der Präsentation dieser Arbeit ab. Die praktische Arbeit wird im Rahmen der Methodenvernetzung reflektiert.

Voraussetzung für das Diplom Coaching ist die Anwesenheit bei den Präsenz- und Selbsterfahrungseinheiten, mindestens 32 Stunden Peergruppenarbeit und Literaturarbeit.

Die Supervision, Einzelselbsterfahrung und die Peergruppenarbeit sind für die Gewerbeberechtigung der Lebens- und Sozialberatung als fachliche Tätigkeit anrechenbar.

Modulplan Coaching:

Module Bereich Thema UE Lehrgang Coaching
Modul 1 Seminar EF 8 Auswahlseminar, Einführung in die LSB
Selbsterfahrung SE 8 Auswahlseminar
Modul 2 Seminar ME 8 Grundlagen des Beratungsgesprächs, philosophischer Dialog
Seminar GL 8 anthropologische und philosophische Grundlagen
Literatur GL 4 Grundlagen der Kommunikation
Modul 3 Seminar ME 8 Einführung in den humanistischen Ansatz,
Seminar ME 8 Einführung in den kommunikaitonstheoretischen Ansatz
Literatur GL 4 Beratungslandschaft in Österreich
Modul 4 Seminar ME 8 Einführung in Systemischer Ansatz
Seminar ME 8 Interventionstechniken des Systemischen-Ansatzes
Literatur GL 4 Grundlagen der emotionalen Intelligenz
Modul 5 Seminar GL 8 Einführung in die emotionale Intelligenz
Seminar GL 8 Emotionale Intelligenz als Coachingwerkzeug
Modul 6 Selbsterfahrung SE 8 Gruppenselbsterfahrung
Selbsterfahrung SE 8 Gruppenselbsterfahrung
Literatur GL 4 Metatheorie zu den verschiedenen Ansätze
Modul 7 Präsenz ME 8 Tiefenpsychologische Ansätze in der Beratung
Präsenz ME 8 Klientenzentrierte Beratung
Literatur ME 4 Gruppendynamische Theorien
Modul 8 Präsenz ME 8 Einführung in Gruppendynamik
Präsenz ME 8 Einführung in Teamcoaching
Literatur ET 4 Ethische Grundfragen
Modul 9 Präsenz ME 8 Einführung in Gestalt-Ansatz
Präsenz ME 8 Gesprächsverlauf Coaching
Prüfung 4 schriftliche Prüfung
Modul 10 Präsenz ME 8 Methodenvernetzung
Präsenz ME 8 Methodenvernetzung
Modul 11 Prüfung SE SE 7 Abschlussmodul Präsentation Diplomarbeit
Prüfung SE SE 8 Abschlussmodul Präsentation Diplomarbeit

Marianne Adrian-Mannsberger, MSc

Ausbildungen: Dipl. Lebens- und Sozialberaterin, Coach, Dipl. Mediatorin, Supervisorin, zertifizierte Erwachsenenbildnerin, MSc Counseling, Studium Bildungswissenschaft
Selbstständige Lebensberaterin und Erwachsenenbildnerin
Miteigentümerin der Adrian&Schrenk-Mannsberger OG mit den Bereichen K2-Training&Beratung – mit Beratung und Training im betrieblichen Kontext und der Akademie Vivacitas für Sozial- und Persönlichkeitsentwicklung
Fachberaterin beim Hilfswerk NÖ
Ausschussmitglied der Personenberater und Personenbetreuer NÖs, Berufszweigsprecher-Stellvertreterin der Lebens- und SozialberaterInnen in NÖ, Bundesausschuss der Berufsgruppe Personenberater und Personenbetreuer

Dozentinnen und Dozenten:

Mag. Dr. Harald Parth MEd. BEd.

Unternehmensberater, Lebens- und Sozialberater, Supervisor, Hochschuldozent, Certified Business Coach, Certified Business Trainer, eingetragener Mediator, Lehrer

Phase 2: Aufbaudiplomlehrgang Counseling

Der Abschluss des Diplomlehrgangs Coaching berechtigt den Aufbaudiplomlehrgang Counseling zu besuchen.

Die Phase 2 umfasst insgesamt 464 Stunden und besteht aus den Modulen

  • 88 Stunden Gruppenselbsterfahrung
  • 376 Stunden Präsenzseminare
    außerhalb der Ausbildungseinheiten sind zu absolvieren:
  • 68 Stunden Peergruppenarbeit
  • 112 Stunden Literaturarbeit
  • Supervision
  • Einzelselbsterfahrung

Die Phase 2 schließt mit schriftlichen Prüfungen, einer positiven Beurteilung der praktischen Beratungsarbeit im Rahmen der Ausbildungsblöcke und im Modul Methodenvernetzung, einer Projektarbeit und der Präsentation dieser Arbeit.

Voraussetzung für das Diplom Lebens- und Sozialberatung ist die Anwesenheit in den Präsenzveranstaltungen und bei den Selbsterfahrungseinheiten, mindestens 68 Stunden Peergruppenarbeit, Literaturarbeit.

Modulplan Counseling:

Module Fach UE Lehrgang Conselor
Modul 1 Selbsterfahrung SE 8 Selbsterfahrung Gruppenzusammenführung, Sharing, Clearing
Selbsterfahrung SE 8 Selbsterfahrung Peergruppenbildung
Literatur GL 4 angrenzende Fachgeb Soziologie| Sozialisation| Gesellschaftl Rahmenb.
Literatur GL 4 angrenzende Fachgebiete Psychologie
Modul 2 Präsenz GL 8 Angrenzende Fachgebiete Psychologie
Präsenz GL 8 Angrenzende Fachgebiete Soziologie
Literatur ME 4 Paradigmen des systemischen Denken
Modul 3 Präsenz ME 8 Systemische Beratung in der Praxis
Präsenz ME 8 Systemische Beratung in der Praxis
Literatur ET 4 Ethische Grundfragen
Modul 4 Präsenz ET 8 Ethische Grundfragen
Präsenz ET 8 Umgang mit Wertvorstellungen der Klienten
Literatur EF 4 Sozialphilosophie und Soziologie
Modul 4 Präsenz ME 8 Methodik der Mediation
Präsenz EF 4 Sozialphilosophie und Soziologie
Präsenz GL 4 Sozialpsychologie
Literatur ME 4 Phasen und Übergänge im Gestaltansatz
Modul 5 Präsenz ME 8 Gestaltberatung in der Praxis
Präsenz ME 8 Gestaltberatung in der Praxis
Literatur GL 4 Angrenzende Fachgebiete Pädagogik / Training
Modul 6 Präsenz GL 8 Angrenzende Fachgebiete Pädagogik / Training
Präsenz ME 8 Seminargestaltung / Gruppentraining
Literatur KR 4 Grundlagen der Krisenintervention
Modul 7 Präsenz KR 8 Grundlagen der Krisenintervention, Umgang mit Lebenskrisen
Präsenz KR 8 Grundlagen der Krisenintervention, Umgang mit Lebenskrisen
Literatur ME 4 personenzentrierter Ansatz
Modul 8 Präsenz ME 8 personenzentrierter Ansatz
Präsenz ME 8 personenzentrierter Ansatz
Literatur KR 4 Burnout Modebegriff und diagnostische Klassifizierung
Literatur KR 4 Institutionen und Netzwerke der Krisenintervention
Modul 9 Präsenz KR 8 Veränderungskrisen, Begleitung in Lebensübergänge, Institutionen
Präsenz KR 8 Krisenintervention im burnout
Modul 10 und 11 Selbsterfahrung SE 8 Selbsterfahrungswoche
Selbsterfahrung SE 8
Selbsterfahrung SE 8
Selbsterfahrung SE 8
Selbsterfahrung SE 8
Modul 12 Präsenz KR 8 Methodik der Krisenintervention
Präsenz KR 8 Methodik der Krisenintervention
Literatur GL 4 Projektmanagement
Literatur GL 4 Grundzüge ökonomischer Zusammenhänge, Organisationsstrukturen
Modul 13 Präsenz ME 8 Systemische Kurzzeitberatung in der Praxis
Präsenz BWL 4 Betriebsführung, Steuerrecht, Sozialversicherung
Präsenz BWL 4 Projektmanagement
Literatur RE 4 rechtliche Grundlangen in der LSB
Literatur RE 4 Berufsrecht, allgem. Rechtsfragen
Modul 14 Präsenz RE 8 Rechtsfragen und gesetzliche Rahmenbedingungen
Präsenz RE 8 Rechtsfragen und gesetzliche Rahmenbedingungen
Literatur KR 4 Methodik der Krisenintervention
Modul 15 Präsenz KR 8 Methodik der Krisenintervention
Präsenz KR 8 Methodik der Krisenintervention
ME 4 Supervision
ME 4 Selbsterfahrung
Modul 16 Präsenz ME 8 Methodik der Supervision
Präsenz ME 8 Methodik der Selbsterfahrung
Literatur ME 4 systemische Kurzzeitberatung
Modul 17 Präsenz ME 8 Systemische Kurzzeitberatung in der Praxis
Präsenz ME 8 Systemische Kurzzeitberatung in der Praxis
Literatur GL 4 Beratung nach dem Familienförderungsgesetz
Modul 18 Präsenz GL 8 Beratung nach dem Familienförderungsgesetz
Präsenz KR 8 Diagnostik von psychischen Störungen, Überweisungsmodalitäten; Psychiatrie
Literatur GL 4 medizinische Aspekte der Familienberatung Schwerpunkt Schwangerschaft
Literatur RE 4 Familienrecht
Modul 19 Präsenz RE 8 Familienrecht
Präsenz GL 8 mediz. Aspekte der Familienberatung Schwerpunkt Schwangerschaft
Modul 20 Selbsterfahrung SE 8 Gruppendynamik und systemische Gruppenprozesse
Selbsterfahrung SE 8 Gruppendynamik und systemische Gruppenprozesse
Literatur ME 4 Präsentations- und Moderationstechnik
Literatur BWL 4 Marketing im Non-Profit-Bereich
Modul 21 Präsenz ME 8 Präsentations- und Moderationstechnik
Präsenz BWL 8 Marketing und Selbstpräsentation
Literatur GL 4 Arbeitsbereiche der Sozialarbeit
Literatur GL 4 die großen psychotherapeutischen Richtungen
Literatur KR 4 Diagnostik von psychischen Störungen
Modul 22 Präsenz EF 4 Abgrenzung und Gemeinsamkeiten
Präsenz EF 4 Einführung in den psychosozialen Tätigkeitsbereich,
Präsenz KR 8 Überweisungsmodalitäten und Beratung bei Behandlungsbedarf
Literatur ME 4 Modelle des NLP
Modul 23 Präsenz ME 8 Beraten im NLP-Kontext
Präsenz ME 8 Beraten im NLP-Kontext
Prüfung 4 schriftliche Prüfung
Modul 24 Präsenz ME 8 Methodenvernetzung
Präsenz ME 8 Methodenvernetzung
Modul 25 Prüfung / SE SE 8 Projektpräsentation und Abschluss
Prüfung / SE SE 8 Projektpräsentation und Abschluss

Die Reihenfolge der einzelnen Module kann sich verschieben.

Der Lehrgang ist sehr praxisorientiert aufgebaut. In den einzelnen Modulen sind die theoretischen Inhalte mit der Didaktik so verknüpft, dass sie mit Leichtigkeit in die eigene Praxis umgesetzt werden können.

Harald Parth

Interkulturelle Kommunikation soll die Kommunikation zwischen Menschen unterschiedlicher Kultur- und Werteräume verständlich machen.

Tanja Parth

Termine:

Lehrgangsstart: März 2018

Lehrgangsende im Jänner 2021

  • Infoveranstaltungen: 12. Jänner 2018 – ab 18:30 Uhr Seminarhotel Stockerau
  • Infoveranstaltungen: 16. Februar 2018 – ab 18:30 Uhr Seminarhotel Stockerau

Lehrgangsumfang und Lehrgangsabschluss:

Lehrgangsumfang: 644 UE

Lehrgangsabschluss: Diplomierte/r Lebens- und SozialberaterIn

Veranstaltungsorte:

siehe Beschreibung des Lehrgangs

Lehrgangskosten:

€ 12 000.-

(Hier können Sie Förderungen für Ihre Aus- und Weiterbildung finden: http://erwachsenenbildung.at/bildungsinfo/kursfoerderung/ )

MindestteilnehmerInnenzahl: 10

HöchstteilnehmerInnenzahl: 20

Wichtige Dokumente zum Download:

ExpertInnenmodule:

Sie sind nicht Teil der gesetzlichen Ausbildung und können nach Abschluss des Diplomlehrgangs Lebens- und Sozialberatung als Zusatzqualifikation absolviert werden.

Ehe- und Familienberatung

Ist eine vom Ministerium für Familie und Jugend anerkannte und in Verbindung mit dem Diplomlehrgang Lebens- und Sozialberatung der Ausbildung zur Ehe- und Familienberatung gleichwertig Qualifikation. Sie ermöglicht eine Tätigkeit in einer Familienberatungsstellung, die Durchführung von verpflichtenden Beratungen bei einvernehmlicher Scheidung und ist Voraussetzung für viele Tätigkeiten im Öffentlichen Bereich.

Stressmanagement und Burnout-Prävention

Ist eine vom Bundesausschuss der Lebens- und SozialberaterInnen akkreditierte Fortbildung für Lebens- und SozialberaterInnen. Diese Ausbildung ist Grundlage für den Eintrag in die Liste der Gewerblichen Sozialversicherung, welche den KlientInnen die Rückerstattung einen Teil des Beratungshonorars gewährt („SVA-Hunderter“).

Supervision

Ist eine vom Bundesausschuss der Lebens- und SozialberaterInnen akkreditierte Fortbildung für Lebens- und SozialberaterInnen. Ausbildungsberechtigung für die Supervision von AusbildungskanditatInnen der Lebens- und Sozialberatung gemäß BGBl 112/2006.

Unser pädagogisches Konzept:

In diesem Lehrgang wird ein integratives Beratungskonzept aus den humanistischen Ansätzen mit Schwerpunkt auf der systemischen Beratung verfolgt. Der Schwerpunkt liegt auf der Herausbildung eines persönlichen BeraterInnen-Profils, das der Einzigartigkeit und den Ressourcen des/der BeraterIn gerecht wird.
In den Ausbildungsblöcken werden unterschiedliche Beratungsmethoden und Interventionstechniken vorgestellt, sowie grundlegendes Wissen im Kontext des psychosozialen Bereiches vermittelt.

Um die persönliche, fachliche und soziale Kompetenz eines/einer erfolgreichen Beraters/in zu erwerben oder zu vertiefen, wenden die TeilnehmerInnen die erlernten Interventionstechniken bei sich selbst an. Im Sich – Einlassen auf persönliche Wachstumsprozesse sehen wir die Chance, als ganze Person mehr und mehr in die Rolle eines/einer Initiators/in von Beratungsprozessen hineinzuwachsen. Durch fundierte Kenntnisse von psychischen, kommunikativen und systemischen Prozessen stärken wir das Vertrauen der TeilnehmerInnen in die eigenen Fähigkeiten. Natürlich kann eine solche Ausbildung nur aufbauend auf vorhandene persönliche Ressourcen erfolgreich sein und stellt auf jeden Fall eine Erweiterung der persönlichen Kompetenz dar.

Arbeit in den Präsenzseminaren

Neben den theoretischen Inputs in den bereitgestellten Skripten / der bereitgestellten Literatur ist das praktische Arbeiten und der Selbsterfahrungsaspekt ein wichtiger Inhalt. Natürlich werden auch offene oder vertiefende Fragen aus der Theorie erarbeitet. Wir arbeiten – wie auch vom Beratungsprozess gefordert – erlebnisorientiert. Für die Reflexion der gruppendynamischen und erlebnisorientierten Prozesse führen je zwei TeilnehmerInnen ein Protokoll zu den Präsenzseminaren.

Arbeit in der Peergruppe

Peergruppen sind selbst organisierte, eigenverantwortliche und selbständige Lerngruppen und können in einer Größenordnung ab vier Personen gebildet werden.
Die Peergruppenarbeit ist ein wichtiger Teil der Ausbildung und soll einerseits die Seminarinhalte vertiefen, anderseits Gelegenheit zum Probieren der Techniken geben. Auch die Literaturarbeit ist ein wichtiger Teil der Peergruppenarbeit.
Zu jedem Peergruppentreffen ist ein Protokoll zu erstellen. Peergruppenarbeit wird bis max. 100 Stunden als fachliche Tätigkeit für die Gewerbeberechtigung der Lebens- und Sozialberatung anerkannt.

Arbeit zwischen den Ausbildungsblöcken

Wir empfehlen dringend, schon sehr früh mit der Einzelselbsterfahrung zu beginnen, auch kann nach Abschluss der Coachingausbildung mit der praktischen Arbeit außerhalb der Ausbildungs- und Peergruppe begonnen werden.
Wir empfehlen außerdem allen TeilnehmerInnen ein Ausbildungstagebuch / ein Lernportfolio zu führen. Darin sollen nicht nur die Notizen aus den Ausbildungsmodulen verzeichnet sein, sondern auch persönliche Bemerkungen zur Ausbildung, Begebenheiten zwischen den Modulen, Eindrücke, persönliche Erfahrungen in Bezug (auch im weiteren Sinn) zur Ausbildung.

Kommunikation zwischen den Lehrgängen

Die Internetplattform steht als Kommunikationsforum zur Verfügung. Für jeden Lehrgang wird ein geschützter Kommunikationsbereich eingerichtet.

Unser pädagogisches Konzept

Entwicklungs- und Ressourcenorientierung
Die von uns angebotenen Lernformen haben zum Ziel, möglichst viele Stärken und Ressourcen aufzuzeigen, Erfahrungen können in einem geschützten und vertrauensvollen Rahmen gemacht werden. Unser Lernprinzip ist es, bei vorhandenen Erfahrungen und Fähigkeiten anzusetzen, und diese im Sinne individueller Ziel- und Entwicklungsvorstellungen zu nutzen. Dieses Verständnis basiert auf folgenden Prämissen:

  • Jedes System (psychisches, soziales) hat jene Ressourcen, die es für die Entwicklung braucht; es geht („nur“) darum zu lernen, diese Ressourcen zu nutzen
  • Respekt vor der Einmaligkeit der Person
  •  Jedes Verhalten ist in einem bestimmten Kontext (Rahmen) sinnvoll und eine Veränderung ist nur in Hinblick auf ein bestimmtes Ziel bewertbar

Erfahrungsorientiert

Neben der Vermittlung von fachlichem Wissen steht wesentlich die Auseinandersetzung mit den relevanten Erfahrungshintergründen der SeminarteilnehmerInnen im Vordergrund. Mit der Entscheidung, diese Ausbildung zu machen, haben Sie Ihren Selbsterfahrungsprozess begonnen. Wir sehen es als eine unserer Aufgaben in dieser Ausbildung, Sie in diesem Prozess zu begleiten.
Offenheit und Neugierde sind grundlegende Voraussetzungen. Flexibilität in den Erwartungshaltungen und das Zulassen von Neuem oder Fremden sowie von Irritationen, sind Grundbedingungen für erfolgreiches Lernen.

Handlungs- und prozessorientiertes Arbeiten und Lernen

Die Arbeitsweise in unseren Seminaren beinhaltet nicht ein starres Abwickeln der Lerninhalte nach einem fixen Schema. Vielmehr werden die Inhalte und Methoden so weit als möglich den Erfordernissen der TeilnehmerInnen und der Dynamik der Gruppe, d.h. dem Gruppenprozess angepasst.
Die intensive und bewusst reflektierende Auseinandersetzung mit Lerninhalten auf der Ebene der eigenen Betroffenheit ist eine der Voraussetzungen für eine emphatische Grundhaltung. In diesem Sinne geht es immer wieder um die Frage, wie bestimmte Inhalte und Aufgabenstellung in einen individuell-persönlich relevanten Bezug gebracht werden können.

Lern- bzw. Entwicklungsebenen

Wir gehen davon aus, dass Lernen nicht auf einer Ebene (etwa der Wissensebene) erfolgt. Lernebenen lassen sich z. B. unterscheiden nach:

  • Wissen (z. B. Kenntnis von Tatbeständen, Fakten, Gesetzen, Vorschriften)
  • Verhalten (z. B. Art und Weise der Kommunikation und Interaktion, Treffen von Absprachen/Vereinbarungen)
  • Fähigkeiten (Gesamtheit der – bewussten und unbewussten – Erfahrungen, Kompetenzen und Ressourcen)
  • Werthaltungen (Bedeutungszuschreibungen, Einstellungen, Haltungen)
  • Identität (z. B. Selbstbild, berufliche Identität, Rollenidentität)
  • Spiritualität (z. B. Fragen der Sinnfindung, des Glaubens)

Selbstverantwortliches Lernen („Chairperson-Prinzip“)

Die Aufgabenstellungen und Übungen im Seminar werden von Seiten der SeminarleiterInnen als Einladung oder Angebot betrachtet, die es den Teilnehmern ermöglicht, bestimmte Lernerfahrungen zu machen. Ob dieses als solches ergriffen und genutzt wird, liegt ausschließlich in der Eigenverantwortung der individuellen Person.

Anmeldemöglichkeit zu unserem Lehrgang „Lebens- & Sozialberatung“

[contact-form-7 id=“6041″ title=“Anmeldeformular für Lehrgang Sexualpädagogik“]

Informationen:

Anmeldeschluss: spätestens 14 Tage vor Lehrgangsbeginn

Lehrgangskosten: Bitte den Betrag bis spätestens 14 Tage vor Lehrgangsbeginn auf unser Konto überweisen.

Bankverbindung:
Konto: Harald Parth – Bildung-Parth
Bank: Raiffeisenbank Groß Schweinbarth
IBAN: AT03 3203 9000 0191 0637
SWIFT/BIC: RLNWATWWAUE

Mindesteilnehmerzahl: 8 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Höchstteilnehmerzahl: 16 Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Lehrgangsabschluss: Zertifikat

Bei Nichtzustandekommen des Lehrgangs, aufgrund zu weniger Teilnehmerinnen und Teilnehmern, wird der Kursbeitrag sofort wieder rücküberwiesen und Sie werden via E-Mail verständigt!

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